8 hilfreiche Tipps für die Automietung im Urlaub

Mit einem Mietwagen ist man im Urlaub flexibel und kann im eigenen Tempo die Umgebung erkunden. Zudem spart man Geld und Zeit, da man sich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis verlassen muss. Nichtsdestotrotz gibt es bei der Automietung einiges zu beachten.

Wir haben 8 Tipps, die man sich vor und während des Road Trips zu Herzen nehmen sollte, um einen entspannten Urlaub zu erleben.

1. Notwendige Dokumente und Kreditkarte mitnehmen


Das Auto zu mieten, geht ganz einfach, es dann auch zu bekommen, ist schon ein bisschen heikler, da man Führerschein, Kreditkarte, etc. vorweisen muss. Daher immer im Vorhinein gut informieren, was man zur Mietstelle mitbringen muss, um dann auch wirklich wegfahren zu können. Die Kreditkarte ist dabei besonders wichtig, da viele Autovermietungen sichergehen wollen, dass man auch genug finanzielle Mittel aufbringen kann. Dazu wird gerne auch ein bestimmter Betrag auf die Karte gebucht – dieser wird zwar nicht komplett abgebucht, sondern nur „auf Eis gelegt“ für den Fall der Fälle.

2. Jugendliche und junge Erwachsene bezahlen mehr


Selbst wenn die 23-jährige Tochter schon jahrelang Fahrerfahrung hat und wie ein Profi fährt, ist das den Autovermietungen egal. Jeder Fahrer, der unter 25 Jahre alt ist, muss bei vielen Autovermietungen eine höhere Gebühr in Kauf nehmen. Dabei ist es zudem egal, ob derjenige schließlich fährt, sobald einer der eingetragenen Fahrer jünger als 25 ist, muss dieser mehr bezahlen.

3. So wenige Fahrer wie möglich eintragen


Das bringt uns auch schon zu dem nächsten Punkt: Man bezahlt bei der Automietung nicht nur pro Auto, sondern zusätzlich noch pro Fahrer. Hat man also längere Fahrstrecken vor sich, macht es auf jeden Fall Sinn, mehrere Fahrer einzutragen, man bezahlt dann allerdings auch mehr. Am besten einigt man sich auf zwei erfahrene Autofahrer in der Gruppe, die auch gerne fahren wollen, ansonsten bezahlt man nur viel mehr als man sollte.

4. Versicherungen klären


Dass man eine Versicherung für den Mietwagen haben sollte, ist ganz klar. Nicht klar ist allerdings, ob man unbedingt die Versicherung von der Autovermietung braucht. Falls man selbst ein Auto zuhause hat, sollte man die eigene Versicherung begutachten und sehen, was genau abgedeckt ist – vielleicht sind Mietwagen sogar darin schon inkludiert. Ansonsten macht es auch Sinn, beim jeweiligen Kreditkarteninstitut nachzufragen, was genau versichert ist, und falls man vielleicht sogar eine umfangreiche Reiseversicherung hat, ist der Mietwagen dort womöglich schon abgedeckt. Die Versicherung von der Autovermietung ist üblicherweise ziemlich hoch, daher macht es Sinn, sich vorher zu informieren – die jeweiligen Unterlagen sollten dann aber unbedingt mitgebracht werden.

5. Das Auto nicht am Flughafen mieten


Natürlich gibt es nichts Gemütlicheres, als aus dem Flugzeug auszusteigen, Gepäck abzuholen, direkt zur Autovermietung zu marschieren, das Auto abzuholen, das Gepäck zu verstauen und los zu düsen. Für genau diesen Komfort zahlt man allerdings auch etwas mehr, denn die Autovermietungen müssen dem Flughafen Gebühren zahlen, die sich dann auch auf die Mietpreise schlagen. Anstatt also direkt am Flughafen ein Auto zu mieten, schnappt man sich am besten ein Taxi und fährt zur nächstmöglichen Mietstelle und holt das Auto dort ab. Man kann sich bei der Buchung des Autos die Abholstelle aussuchen, es muss also nicht unbedingt der Flughafen sein, insofern die Agentur mehrere Mietstellen in der Stadt hat.

6. Auf befestigten Straßen bleiben


Es gibt nicht viele Mietwagenagenturen, die damit einverstanden sind, wenn man mit dem Auto im Gelände herumfährt und damit sind nicht nur Wald und Wiesen gemeint. Macht man beispielsweise Urlaub in Gegenden mit einem nicht so gut ausgebauten Straßennetz (Inseln wie etwa Hawaii oder Island haben üblicherweise auch nicht immer die Top Straßeninfrastruktur) und möchte zu entlegenen Orten fahren, zu denen aber keine befestigte Straße hinführt, sollte man sich das lieber zweimal überlegen, denn das kann gegen den Mietvertrag verstoßen. Falls man dabei dann mit dem Auto steckenbleibt oder einen Unfall hat, kann es sein, dass die dabei entstehenden Kosten an einem selbst hängen bleiben. Natürlich sind Mietwagenagenturen in Gegenden mit wenig befestigten Straßen zwar darauf vorbereitet und bieten möglicherweise eigene Regelungen an, aber man sollte sich vor dem Urlaub gut informieren.

7. Das Auto vollgetankt zurückgeben

Euer Urlaub war genial, aber jetzt wird es Zeit, das Auto zurückzugeben? Das sollte alles kein Problem sein, sofern man nicht vergisst, das Auto vollzutanken. Beziehungsweise sollte man gleich direkt ein Auto über die „Voll-voll Tankregelung“ mieten, was bedeutet, dass man das Auto vollgetankt bekommt und dann vollgetankt wieder zurückgibt, was mittlerweile ohnehin schon eine gängige Praxis ist. Gibt man das Auto nicht vollgetankt zurück, macht das die Mietwagenagentur selbst, was viel teurer werden könnte, als wenn man selbst schnell unterwegs den Tank auffüllt. Wir werden doch alle noch im Urlaub 10 Minuten Zeit haben, bevor wir das Auto zurückgeben, oder?

8. Eigene Extras mitbringen


Gerade, wenn man selbst Besitzer eines Autos ist, sollte man etwaiges Equipment lieber einpacken, als Navi und Co. zu mieten, da sich diese kleinen Extras deutlich auf den Preis auswirken. Zusätzlich kann man sich überlegen, ob nicht das eigene Handy irgendwie als Navigationsgerät fungieren könnte (aber bitte die Roaming-Preise im Auge behalten, falls vorhanden). Man sollte sich auch überlegen, welche Extras man überhaupt genau braucht, dies gilt in jeglicher Hinsicht, denn ohne GPS-Gerät fährt man zwar vielleicht günstiger, verfährt sich dafür mitunter aber auch öfter. Also lieber vorher gut abwägen, was man braucht, worauf man besser verzichtet und was man selber mitbringen kann.